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7 Faktoren von Resilienz für den Erfolg in der Schule

Alessandro Totaro
Lesedauer ca. 3 Minuten

Außergewöhnliche Situationen, wie z.B. die Corona-Krise, machen Schülerinnen und Schülern oftmals zu schaffen. Lesen Sie hier wichtige Grundlagen für die pädagogische Arbeit, wodurch Schülerinnen und Schüler ein hohes Maß an Resilienz entwickeln können. So können Ihre Schützlinge besser mit Stress, Herausforderungen, Problemen und unangenehmen Situationen umgehen.

Lösungsorientierung

Bieten Sie Ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihren Fokus auf Lösungen, statt auf Probleme zu legen. Suchen Sie Alternativen für unschöne Situationen, statt lange darüber zu reden, was gerade schlecht ist und heben sie positive Aspekte hervor.

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Selbstregulierung

Entwickeln Sie mit Ihrer Klasse Strategien, wie sie Emotionen, Impulse und Handlungen steuern können. Lehren Sie Atemtechniken, Konfliktbewältigung, wie man Überforderungsgefühle managen kann, Prioritäten setzt, Nein sagen lernt und dabei nie das Lachen vergisst.

Eigenverantwortung

Praktizieren Sie selbstständige Aufgabenbearbeitung im Unterricht. Sie können auch Lernpakete erstellen, welche über mehrere Wochen bearbeitet werden müssen. Das geht natürlich erst ab einem gewissen Alter. Setzen Sie Bezüge zur Wichtigkeit der Eigenverantwortung - zum Beispiel im späteren Arbeitsleben.

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Akzeptanz

Gewisse Gegebenheiten müssen akzeptiert werden! Fördern Sie die Auseinandersetzung mit unbeeinflussbaren Gegebenheiten und deren Akzeptanz. Ebenfalls wichtig ist es, den richtigen Fokus zu setzen und sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Das führt zur Förderung der Resilienz.

Netzwerk

Es ist wichtig die Netzwerkbildung im Klassenverbund zu fördern. Es kann helfen, mit Freunden und Freundinnen zu sprechen und sich gegenseitig in Fächern zu helfen, in denen der eine stark ist, die andere aber nicht. Ermutigen Sie zur gemeinsamen Lösungsfindung! Gemeinsam gelingen Vorgehen meistens besser als allein.

Wenden Sie als Klassenlehrer oder Klassenlehrerin kooperative Unterrichtsmethoden an. Das fördert aktiv das Bilden von Netzwerken und die Lernenden sammeln in Teams Lernerfahrungen. Hierzu dienen zum Beispiel Lerngruppen vor Klassenarbeiten.

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Zukunftsplanung

Das Leben im Jetzt ist für Schülerinnen und Schüler sehr wichtig, allerdings sollte auch die Zukunft eine Rolle spielen. Fragen Sie Ihre Klasse, was sie nach der Schule machen wollen, welche Berufe für sie interessant sind und welche Noten für den weiteren Bildungsweg Voraussetzung sind. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen ermuntert zur Zukunftsplanung.

Optimismus

Ein realistischer Optimismus ist von entscheidender Bedeutung. Die Haltung, mit der Jugendliche eine Herausforderung antreten, kann helfen, diese erfolgreich zu meistern.

Seien Sie als Lehrkraft ein Vorbild und zeigen Sie bei Problemen eine optimistische Einstellung. Ermutigen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler in schwierigen Situationen und ermöglichen Sie gezielte Erfolge. Was könnte man als Klassengemeinschaft unternehmen, um einen Leistungsfortschritt zu erzielen?